Die offenen Ateliers 2019

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Ein wenig unter dem Radar und ohne große Aufmerksamkeit habe ich auch dieses Jahr mit meinem Studio wieder an den offenen Ateliers im rechts-rheinischen Stadtgebiet Kölns teilgenommen. Es war inzwischen meine 4. oder 5. Ausstellung im Studio. Mich hat in den letzten Jahren dabei vor allem fasziniert, dem immer gleichen Raum eine immer neue Präsentationsidee zu verpassen. Obwohl sich viele Parameter nicht ändern lassen. Nach den letzten Jahren und immer einer großen Auswahl an Fotografien, habe ich mich dieses Jahr an dem Motto „less is more“ orientiert.

Schon länger hatte ich die Idee, einfach ein einziges Großformat Bild zu zeigen und das Studio so praktisch in der Mitte zu teilen. Sodass Besucher praktisch beim Eintritt ins Studio direkt vor dem Motiv stehen. Jetzt, 2019 mit einem alten Archivbild von Scarlette, habe ich die Idee schlussendlich mal umgesetzt.

Insgesamt 4,50 Meter x 2,81 Meter ist der Banner nun groß geworden, um das Geländer im Studio zu verdecken und die Treppe noch freizulassen. Im Rahmen der Öffnungszeiten des Hauses sorgten die Oberlichter der unteren Empore für die nötige Durchleuchtung des Schwarz-Weiß-Motivs. Zu später Stunde hatte ich noch einen LED-Fluter als Backup, der nach Sonnenuntergang einspringen musste.

Bei dem Druckdienstleister ließ ich die Folie für die Aufhängung extra an der Oberseite ösen und befestigte sie an den alten Metallösen von unserer Katharsis Ausstellung und am Metallträger. Funktionierte erstaunlich gut.

Auch wenn ich noch immer von der Idee, dem Schwarz-Weiß-Motiv und dem Präsentationsmedium überzeugt bin, habe ich am Wochenende wieder gelernt, dass Besucher meist mehr statt weniger Motive erwarten. Dabei ist ein gutes Bild doch viel besser als 5 schlechte. Witzigerweise dachten viele, dass das Foto in meinem Studio entstanden wär, was natürlich rein architektonisch gar nicht möglich ist. Aber das ist wohl eine weitere Geschichte für das Sender/Empfänger Buch.

Das ein oder andere gute Gespräch und das ein oder andere kalte Kölsch hat das Wochenende jedenfalls angereichert. Auf vielen verschiedenen Ebenen.

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Hej, ich bin Ben und ich arbeite als Fotograf, Markenberater und Veranstalter mit eigenem Studio in Köln. 2013 hatte ich einen der größten deutschen Fotoblogs. Inzwischen schreibe ich hier nur noch über die Themen, die meinen beruflichen Alltag beeinträchtigen oder bereichern.
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