Der Weg zum eigenen Fileserver mit einem Rackserver von Synology

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Nun, nach einigen Jahren mit meinem Synology DS415j+ wird es Zeit für ein Netzwerk Upgrade. Dafür habe ich die letzten Wochen viel auf YouTube und einigen Techblogs verbracht. Da meine Synology DS schon etwas in die Jahre gekommen ist (ich hatte damals hier in meiner dreiteiligen Netzwerk-Speicher Artikelserie berichtet) ließ sie sich nicht so einfach per Expansionseinheit erweitern. Also begann ich die Suche nach einem neuen Synology System. Viele der Desktop-Varianten sind großartig, mit meiner DS war ich schließlich die letzten Jahre auch sehr zufrieden.

In die Zukunft schauend, wollte ich jedoch ein System, was sich einfacher erweitern lässt und nicht jedes Mal noch mehr Platz im Schrank wegnimmt.

Hier kommt die Synology RS Serie ins Spiel

Mit der Synology RS Reihe, bietet das Unternehmen inzwischen auch Rackserver Module, die kleinen- und mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die Serverwelt ziemlich einfach gestalten. Insgesamt vier Produkte und zwei Expansionseinheiten stehen von dem Hersteller zur Verfügung.

Ich entschied mich auch für ein Racksystem, da es modular erweiterbar ist. Der Serverschrank nimmt schließlich immer gleich viel Platz weg. Egal, ob 1, 2, 3 oder 12 Module in ihm platziert werden. Anders als bei den DS (Diskstation) Einheiten, wo für jede weitere Expansion mehr Platz benötigt wird. Egal, ob Ihr sie stapelt oder nebeneinander aufbaut.

In den nächsten Wochen möchte ich Euch also mit auf diese kleine Netzwerk-Reise nehmen, da ich glaube, dass das Thema Daten in Zukunft noch ein viel größeres spielen wird und jeder von uns, früher oder später, an die Grenzen seiner Datensicherung gelangt.

Was ich mir von einem eigenen Fileserver erhoffe?

  • Datenhoheit im eigenen Netzwerk
  • Auslagern der Arbeitsdateien auf einen Fileserver, auf den ich von jedem Gerät Zugriff habe
  • Entfernen von Unternehmensdaten von den mobilen Geräten (Diebstahlsicherheit)
  • Minimierung von externen Festplatten (Kosten, Platz und Zeitersparnis)
  • Ortsunabhängiges Arbeiten durch einen weltweiten Internetzugriff

Was Euch in dieser Artikelserie erwartet:

  • Warum habe ich das RS1219+ gewählt?
  • Welche Festplatten kommen zum Einsatz?
  • Wie habe ich das RS1219+ konfiguriert?
  • Welchen Zweck soll der Fileserver gerecht werden?
  • Wie sieht der resultierende Workflow aus?
  • Was gehört noch in den Serverschrank?
  • …?

Wenn Euch Fragen auf der Seele brennen, haut sie mir gerne in die Kommentare, ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten!

Transparenz: Auch wenn Synology zu einem meiner Kooperationspartner gehört, habe ich das RS1219+ ganz normal auf Amazon gekauft und berichte darüber, weil ich die letzten Wochen so viel Zeit in mein kleines Server-Projekt gesteckt habe, dass ich meine Learnings gerne mit Euch teilen würde.

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