Platte der Woche: Lux Prima von Karen O & Danger Mouse

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Was kommt dabei raus, wenn sich zwei Ausnahmekünstler zu einem gemeinsamen Projekt zusammenschließen? In der Vergangenheit ist das wohl schon das ein oder andere Mal gehörig in die Hose gegangen, aber bei der Produktion Lux Prima von Karen O und Danger Mouse lässt sich die Frage kurz und knapp beantworten: Gutes!

Wer sind eigentlich Karen O & Danger Mouse?

Aber nochmal kurz auf Anfang. Vielleicht sagen Euch weder der Name Karen O, noch das alias Danger Mouse etwas. Schande über Euch. Vermutlich sagen Euch aber Namen wie die Yeah Yeah Yeahs oder Gnarls Barkley mehr. Karen O ist nämlich die Frontfrau der amerikanischen Indie-Punk-Rock Band und Danger Mouse aka Brian Burton formte gemeinsam mit Cee-Lo Green Gnarls Barkley. Während O in der Vergangenheit schon des öfteren Solo mit ihrer Musik auf der Bühne stand, zog Danger Mouse das Produzieren vor: (hier könnte ich Euch jetzt unzählige, unfassbar gute Produktionen auflisten, ich beschränke mich aber mal auf einige der wohl Erfolgreichsten) Er ist der Hauptproduzent von Adele’s 25, mitverantwortlich für die legendäre Demon Days Platte der Gorillaz und arbeitet aktuell u. A. für die Red Hot Chili Peppers, Portugal. The Man und Michael Kiwanuka. Falls Ihr jetzt doch neugierig geworden seid, was der Gute sonst noch so alles produziert habt, könnt Ihr hier alles gebündelt nachlesen.

Lux Prima

Nun aber zurück zu Lux Prima. Erschienen ist die Platte am 15.3., vorab wurde Ende letzten Jahres der erste Track, gleichnamig zum Albumtitel, veröffentlicht. Ein 9-minütiger Trip, der einen mit prägnanten Synthi-Sounds, Streichern und Neo-R&B Parts gefühlt einmal durch den Weltraum schickt. Hier wird auch sehr deutlich, dass Danger Mouse für die epischen Kompositionen von Michael Kiwanuka verantwortlich ist. Man hätte nach der Vorab-Veröffentlichung vermuten können, dass man auf Lux Prima eine andere Karen O hören wird, als man sie von den Yeah Yeah Yeahs kennt. Nachdem man das Album aber einmal, oder auch mehrmals, durchgehört hat, merkt man, dass diese Frau gesanglich unfassbar vielseitig ist, man auch auf einigen Tracks die gewohnt punk-rockige Stimme wiederfindet. Das Album ist aber nicht nur gesanglich vielseitig, sondern auch musikalisch. Ich empfehle Euch unbedingt, dass Ihr es einmal von Anfang bis Ende durchhört, weil es ein Album ist, was als Gesamtkomposition gedacht ist und funktioniert. Mittlerweile findet man sowas leider immer seltener, dank Spotify & Co. geht der Trend immer mehr in Richtung EP’s, die vollgepackt sind mit alleinstehenden Hits. Die Songs auf Lux Prima funktionieren auch alleine gut, aber man sollte es sich wirklich einmal in seiner Gesamtheit zu Gemüte führen.

Falls Ihr jetzt unbedingt hören wollt, wovon ich hier schwärme, kommt Ihr unter dem Beitrag direkt zum Album. Falls Ihr aber gerade keine knappe Stunde Zeit habt, oder einfach nicht in der richtigen Stimmung seid Lux Prima komplett durchzuhören, kann ich Euch die Performance von Karen O & Danger Mouse in The Late Show with Stephen Colbert empfehlen. Dabei handelt es sich nicht nur um einen simplen Auftritt in einer Talkshow, sondern um ein Live-Musikvideo, von niemand geringerem als Spike Jonze inszeniert. Jonze und Karen O arbeiten hierbei nicht zum ersten Mal zusammen und der performte Song „Woman“ ist auch einfach ein textlich und musikalisch klasse Song. Also, schaut Euch auf jeden Fall das schwarz-weiß One-Shot Video an und lasst Euch selbst überzeugen.

„Woman“ by Karen O & Danger Mouse, directed by Spike Jonze

Jetzt Lux Prima bei Spotify hören

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