Der Weg zum eigenen Netzwerkspeicher – Teil 1

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Die Flut an Daten, die inzwischen täglich auch digital anfallen, ist enorm. Ich rede hier nicht mehr von Filmen, Musik und Spielen, die schon immer viel Festplattenplatz belegten, nein. Inzwischen sind es Bilddateien wie RAWs und verschiedene JPG Versionen oder PSD Projektdateien, Lightroom-Kataloge und Videos für YouTube. Die Datenmengen sind schon bei mir als kleiner Nischenblogger enorm und sprengen die Festplatten an allen Ecken und Enden. Bis jetzt habe ich auch noch kein Wort zum Datenbackup verloren, welches denselben Platz gleich noch einmal belegt. Außerdem ist eine gute technische Infrastruktur im eigenen Heimnetzwerk auch unglaublich wichtig für den eignen Workflow.

Und weil ich gerade aufgeräumt hatte, neuen Platz brauchte und mir dachte, Euch könnte das Thema mit Sicherheit auch interessieren, habe ich mich hingesetzt und mit WesternDigital und Synology an einer kleinen dreiteiligen Serie gearbeitet, die Euch helfen soll, Euch im Heimnetzwerk einzurichten. Und so könnte es gehen…

Schritteins: Die Grundidee

Mein Anspruch ist inzwischen relativ klar. Nach Testproben mit den MyCloudsexternen FestplattenNetzwerkfestplatten und kleineren NAS-Systemen musste jetzt etwas Größeres her. Die Checklist dafür lautete:

  1. Speicherplatz: Es muss genügend Platz vorhanden sein, um das Datenvolumen eines Jahres zu schlucken
  2. Geschwindigkeit: Damit in Zukunft alle Dateien aus dem Netzwerk bearbeiteten werden können, muss das System schnell sein!
  3. Sicherheit: Es muss sich selbst sichern ohne manuellen Aufwand

Diese drei Grundsteine waren mir beim Aufbau des Netzwerks enorm wichtig!

Schrittzwei: Das Netzwerk

Zu Anfang habe ich auch überlegt, wie ich meine bisherigen Lösungen verbessern kann. Also habe ich ein Konzept skizziert.

network-nas-ds415j

Damit wird die MyBook Live Duo von WD zum Mediaserver für Musik und Filme. Insgesamt 2 x 4TB (links), die sich selbst spiegeln. Der iMac ist weiter die feste Arbeitsstation, die auf eine 2 TB große G-Technology G-Drive gebackuped wird. Ein kleiner Teil der G-Tech dient als ungesicherte Datenauslagerung zum Beispiel für größere Downloads und Installationsdateien. Die Fritzbox 7490 gibt das DSL-Signal ins interne Netzwerkweiter und eröffnet gleichzeitig ein Wlan für Gäste (siehe mein Artikel über Guestwlan). Der 8-fach Gigbit Switch verbindet alle Geräte per Kabel. Auf der Skizze nicht zu sehen, sind zum Beispiel Netzwerkdrucker, Scanner und weitere Unterhaltungsgeräte. Somit war klar, dass das zukünftige NAS über den Switch ins Netzwerk eingebunden werden sollte und optimaler Weise auch 2 Netzwerkanschlüsse hat. Im selben Netz sollte es später möglich sein, auch per Wifi über das MacBook, das iPhone oder das Apple TV auf die Dateien zuzugreifen. Zum Beispiel um finale Bilder auf einem größeren Monitor (Fernseher) zu besprechen oder auch von dort die exportieren JPGs direkt per iPhone in die sozialen Netzwerke einzuspielen. Soweit der Plan.

Schrittdrei: Das Produkt

Nach meinen letzten Tests mit Synology und WesternDigital habe ich gemerkt, das die Synology Systeme etwas schneller liefen. Also ist die Wahl auf das DS415+ gefallen.  Das DS415+ bietet Platz für 4 Festplatten und ist dank zweier Netzwerkanschlüsse auch bei der Datenübertragung abgesichert. Außerdem konnte mich der Powerknopf am Gehäuse überzeugen, sodass das NAS auch kurzerhand ausgeschaltet werden kann. Weitere Pluspunkte sammelten die USB-Anschlüsse, mit denen auch externe Festplatten direkt verbunden werden können. Ein Intel Atom C2538 mit 2,4 GHz und 2 GB DDR3 sind sogar schneller als mein erster Gamer-PC. Kompatibel bis 24 TB Festplattenkapazität sollten fürs nächste Jahr definitiv reichen und eine Gerätelautstärke von 20.2 dB waren mir besonders wichtig, weil das Gerät immerhin in meinem Arbeitszimmer steht.

Wer mehr Technikspezifikationen zum Produkt wünscht, darf gerne auf der Synology-Website nachschlagen. Hier geht’s lang…

Ohne Festplatten kostet das DS415+ von Synology mit den oben genannten Spezifikationen aktuell rund 550,00 Euro auf Amazon und richtet sich damit an die ambitionierten Kleinunternehmer und Heimnetzwerker mit hohem Netzwerksinn.

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Der Weg zum eigenen Netzwerkspeicher

Transparenz: An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass diese Serie von WesternDigital und Synology unterstützt wird. Beide Hersteller haben mir die entsprechenden Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Ohne diese Unterstützung würde es diese Serie vermutlich nicht geben und ich hätte nicht die Chance gehabt, mich so intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Außerdem möchte ich mich noch einmal beim Kollegen Camillo bedanken, der mir in unzähligen Skype-Sessions beratend zur Seite stand!

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Hej, ich bin Ben und ich arbeite als Fotograf, Markenberater und Veranstalter mit eigenem Studio in Köln. 2013 hatte ich einen der größten deutschen Fotoblogs. Inzwischen schreibe ich hier nur noch über die Themen, die meinen beruflichen Alltag beeinträchtigen oder bereichern.
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