beingontheroad – Tag 12 – San Sebastian

Ausgeschlafen ging es heute nach Bilbao, wobei wir uns nach der Hälfte und 17 € weiterer Maut entschlossen den letzten Teil der Route wieder auf der Landstraße zurückzulegen. Um 15:00 Uhr trafen wir in Bilbao ein, wo schon wieder eine Kirmes war. Selbige umfuhren wir und parkten im Parkhaus einer Shopping-Mall. Die Stadt schien wie ausgestorben. Alle Geschäfte hatten geschlossen und auch viele Gaststätten und Restaurants hatten zu. Wir hatten jedoch Hunger bis unter beide Arme.

Unsere Suche nach Essbarem endete schlussendlich im „Ribs“, wo wir es uns mit Burgern und Salat gutgehen ließen. Vom Caesar-Salat schwärmte ich selbst am letzten Roadtrip-Tag noch.

Beim anschließenden Stadtrundgang bewunderten wir nicht nur die Architektur des Guggenheim Museums, sondern schlenderten auch durch die wunderschöne Altstadt von Bilbao.

Die Stadt war es auf jeden Fall wert den sowieso geplanten Weg in Richtung Atlantik einzuschlagen und auch die Tagesetappe durch das spanische Hinterland auf sich zu nehmen. 

Um 20 Uhr ließen wir Bilbao hinter uns und nahmen uns Emmas Tipp zu Herzen nach San Sebastian zu fahren. Auf dem Weg an der Küste entlang boten sich erneut tolle Landschaftseindrücke. Dieses Mal nicht nur 10° kälter, sondern auch um einiges schroffer.

In jeder Ortschaft, die wir durchkreuzten, trafen wir auf trinkende und feiernde Einheimische, die die Straßen zu ihren Wohnzimmern machten. Wie wir später herausfinden sollten, herrschte Feiertag und die Spanier feierten an diesem Tag Maria Himmelfahrt, was auch die geschlossenen Einkaufsmeilen in Bilbao rückwirkend erklärte.

Nachdem Jannis mal wieder unzählige Park- und Schlafmöglichkeiten wörtlich „links liegen ließ“ erreichten wir auch schon fast San Sebastian, wobei wir nur ein spektakuläres Feuerwerk hinter den Bergrücken erahnen konnten, welches den nächtlichen Himmel rot färbte. 

Leider konnten wir nur noch einen kurzen Blick erhaschen, bevor wir mit dem Auto in die absolut übervölkerte Stadt eindrangen. Unzählige Menschenmassen, gesperrte Straßen und wir wieder mittendrin. Nach dem Beobachten des nächtlichen Getümmels machten wir uns eine Stunde nach Mitternacht auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz und fuhren auf den Monte Igueldo, wo wir in der Nähe eines Leuchtturms einen ruhigen Parkplatz fanden, der uns bis in die Morgenstunden etwas Schlaf garantieren sollte.

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