Die Wege von Sebastian und mir kreuzten sich vor ein paar Jahren. Damals fotografierte ich die Jugend gegen Aids Kampagne hier in Köln und er war als „Influencer“ mit dabei. Dabei merkte ich ziemlich schnell, dass Trägi, wie ihn alle nennen, kein Klischee-Instagrammer ist. Der Mann hat etwas erlebt.

Seitdem er, vor etwas mehr als einem Jahr, die Fotografie für sich entdeckte und sich ihr verschrieben hat, sind unsere Schnittpunkte größer geworden. Sebastian hat diese Gabe, sich in Dinge reinzubeißen und sie mit voller Aufopferung anzugehen. Was jetzt die Fotografie ist, war früher mal das Skaten, das Modeln oder eben seine Zeit als Vertriebler und Store-Manager.

Ich habe ihn also kurzerhand zum Podcast eingeladen, weil er ein Paradebeispiel für Lebenserfahrungen, Abzweigungen statt Abkürzungen ist und ich schon lange niemanden mehr kennengelernt habe, der sich in so kurzer Zeit so schnell und so gut in die Fotografie eingearbeitet hat. Ohne Kompromisse. Dass er statt nackten Frauen und Partys lieber gesellschaftliche Themen, wie Prostitution und Obdachlosigkeit fotografiert, ist etwas, dass mich an ihm sehr stark beeindruckt.

Wir haben eine lange intensive Stunde über die Fotografie, Burnout, das Leben und seinen bisherigen Weg geplaudert. Sebastians Offenheit sei dank, dass es die vielleicht bisher intensivste „Ben trifft…“ Podcast Folge ist. Besucht den Sebastian auch unbedingt mal auf seiner Website, Behance oder lest sein Kwerfeldein-Interview. Seine Bilder und Geschichten sind großartig.

Die Folge „Ben trifft Sebastian Trägner“ könnt ihr hier hören

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