Jedes Jahr findet im Kölner Veedel Ehrenfeld das Ehrenfeld Hopping statt. Dieses Jahr haben wir zusammen mit unserem Kollektiv Chips & Champagner eine kleine Ausstellung in der neueröffneten Bar „Liebefeld zu Ehren“ realisiert.

Zusammen mit den anderen beiden Reportage- und Porträtfotografen und dem Videographen aus dem Kollektiv zeigten wir einen kleinen Querschnitt unserer Arbeit. Ich entschied mich dabei, einige der unveröffentlichten Bilder aus meinem Bildband „Tage Danach“ zu zeigen, an denen klar deutlich wurde, dass das Buch überwiegend in unserer Heimatstadt Köln produziert wurde. Zusammen mit den beiden Inhabern Thomas und Daniel hatten wir uns bei der ersten Begehung überlegt, dass wir das Thekendesign mit den Kupferrohren auch für die Ausstellung aufgreifen wollten. Die beiden zogen also kurzerhand ein paar Kupferrohre über die freie Ausstellungswand, die sich geschickt zu Hochformat-Rahmen in A2, A3 und A4 verwandelten. Genau hier fanden meine Bilder ihren Platz. Gedruckt habe ich dieses Mal nach langer Zeit mal wieder bei Saal-Digital auf Hahnemühle Papier. Auch wenn man gegen die Qualität und den Preis nichts sagen kann, ist mir der Bestellprozess im Vergleich zu anderen Dienstleistern, wie Photocircle oder eben Whitewall, aber inzwischen viel zu umständlich. Nun ja.

Für Tobias und Lukas Aufhängungen mussten wir etwas improvisieren, da die beiden überwiegend im Querformat arbeiten. Für Tobias wählten wir klassische Dokumentenklemmen und passten die Farbe mit rosé-gold an die Kupferrohre an. Lukas bekam den Spot über dem Goldspiegel, sodass wir seine Bilder nur noch in einem Filmstreifen verbinden und aufhängen mussten. Auch in der gefühlt 100. Veranstaltung gewinnt am Ende immer noch die Improvisation. Aber Filmsteifen und Analogfotografie passt ja auch irgendwie zusammen.

Unser neu im Team beheimateter Videograf Johnny Brungs, schnitt in ein paar Nachtschichten ein kleines Showreel zusammen, welches den Abend über geloopt auf einem 55″ Fernseher im hinteren Bereich der Bar zwischen den Bildern lief. Auch wenn die meisten Smart-TVs inzwischen Videos von Speichermedien loopen können, nutzen wir seit dem PopUp-Store den kleinen Mediacomputer von 235media namens „Loopo“. Das kleine Entwicklerteam hat diesen Mediacomputer im Handtaschenformat extra für den Video-Anwendungsbereich in Museen und Co. entwickelt und vertreibt ihn über die Website selbst. Vielleicht schreibe ich dazu an anderer Stelle noch einmal ausführlicher. Er lässt sich dank 4x USB Ports und Netzwerkanschluss jedenfalls äußerst einfach aufbauen und bedarf keiner weiteren Einrichtung. Less is more.

Ansonsten war unsere erste Gruppenausstellung ein „typisches“ Chips & Champagner Event. Über den Tag verteilt trafen Freunde und Fremde ein, um sich bei dem ein oder anderen kalten Kölsch bis in die späten Abendstunden über Fotografie und Videografie zu unterhalten. Großer Dank an dieser Stelle gilt also nicht nur den Sponsoren und dem Liebefeld, sondern auch Euch treuen Besuchern. Ich denke wir sehen uns schon bald wieder. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Chips & Champagner zur kleinen gemeinsamen Kunstsause einlädt.

Für musikalische Unterhaltung zum Abend hin sorgte die liebe Sophia Wahnschaffe mit ein paar Songs auf ihrer Gitarre. Vielen Dank dafür, liebe Sophia.

Sophia Wahnschaffe auf Spotify

Alle ausgestellten Prints aus dem Liebefeld von Tobias, Lukas und mir gibt’s jetzt auch für die eigenen Wände bei uns im Onlineshop von Chips & Champagner. Klickt gerne mal rein…

Fotos © Tobias Holzweiler

Making-Of

Unser Videomän Johnny hat den Aufbau der Gruppenausstellung mit seiner Kamera dokumentiert. Einen kleinen Einblick in die Entstehung im Liebefeld, gibt’s jetzt hier. Kurz und knackig.

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