Die wichtigsten Social-Media Plattformen für Fotografen und andere Kreative in 2019

Die besten Social-Media Kanäle für Kreative 2019

Nein, ich besitze keine Glaskugel. Dennoch wage ich mich dieses Jahr an eine Prognose. Die ist ziemlich einfach, wenn ich mal so auf die Entwicklungen der letzten Jahre zurückblicke. 2019 wird sich nicht vieles ändern, soviel sei gesagt. Dennoch legt dieses Jahr das Fundament für die Zukunft und trägt die Entwicklungen der letzten Jahre voran. Was Du wissen solltest, wenn Du Fotograf oder Kreativer bist, sage ich Dir jetzt:

  1. Websites ohne SEO kannst Du Dir schenken. Sicher Dir die Domains, die noch frei sind und gib Stoff!
  2. Freelancer mit einer festen Büroanschrift haben einen großen Vorteil. Google Places werden mit der Umstellung von Google+ auf Google Business noch wichtiger und bieten einen einfachen und effizienten Weg zur Selbstvermarktung. Auch ohne Laufkundschaft oder Öffnungszeiten.
  3. Instagram ist tot! Gewagt und nicht ganz richtig, aber es wird zunehmend schwerer in relevante Berreiche vorzudringen. Die Blase platzt spätestens 2 Jahren. Stories und vor allem das IGTV sind die Zukunft. Überleg dir jetzt Content und fang jetzt an!
  4. Newsletter sind das nachhaltigste Tool! Schreib einen regelmäßigen Newsletter, füll ihn mit interessantem Content und lass Deine Abonnenten merken, dass Sie Dir wichtig sind. Es ist vielleicht das letzte wirklich unabhängige Medium in den eigenen Händen.
  5. Tumblr ist tot. Mit dem Einführen der Zensur von Nacktheit hat die Plattform einen großen Teil ihrer Faszination eingebüßt.
  6. Behance ist der Shit! Sowohl für Fotografen als auch andere Kreative. Es lohnt sich hier seine Arbeit gut ausgewählt zu präsentieren. Es gehört zu Adobe, die haben Power und da hängen die richtigen visuellen Entscheider der Zukunft rum.
  7. Facebook kannst Du Dir schenken. Außer Du bist bereit Geld in die Hand zu nehmen oder Du veranstaltest regelmäßig Events wie Ausstellungen, Buchrelease o.ä. Alternativ schenkst Du dir die Arbeit für eine Fanpage, pflegst Dein privates Profil mit Business-Kontakten und gründest eine Gruppe mit gutem Konzept.

Ansonsten macht die DSGVO Europa im Internet das Leben schwer und wirft die digitale Innovation weiter zurück.

2019 wird das Jahr, wo viele Kreative die Lust an Social-Media verlieren. Hier trennt sich dieses Jahr die Spreu vom Weizen. Außerdem wird noch deutlicher klar, dass jedes Netzwerk seinen eigenen Regeln unterliegt und anderes bespielt werden muss. Keins der Netzwerke wird auf Dauer noch ohne Interaktion, mit dem einfachen bereitstellen von Inhalten, zum Erfolg führen.

Bau ein Konzept, finde Freude und bespiele die Netzwerke, die Dir selbst am meisten Spaß machen. Alles andere, wirst Du nach ein paar Monaten eh verwerfen oder vernachlässigen. Was zum selben Ergebnis führt.

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