#034 – Auf ein Kölsch mit Basti

Eigentlich ziemlich gut, wenn ein Brauhaus mit dem Titel “Brauhaus ohne Namen” deine Stammkneipe ist. Genau hier bin ich heute auf der Schäl Sick mitten in Deutz nur unweit der Severinsbrücke mit Basti verabredet. Der gebürtige Bergisch Gladbacher war natürlich schon immer der Domstadt verbunden, nicht nur wegen seiner Liebe für den Fußball. Als Deutzer stört es ihn mit seiner Laufstrecke am Rhein auch gar nicht, dass er auf den Dom blicken darf. Im Gegenteil, auch er ist großer Fan der “falschen Rheinseite”, Obwohl er täglich ins Büro einer Kölner Brauerei pendelt, wo er als Produktmanager das für ihn beste Bier der Stadt unters Volk bringen darf.

Genau so überrascht wie über die Größe des Brauhauses, was sich wie ein Schlauch ins Haus hineinzieht und hinten einen kleinen Innenhof beherbergt, in dem wir uns bei den Temperaturen liebend gern niederlassen, bin ich auch über unsere gemeinsame Herkunft aus dem Bergischen.

So verwundert es mich nach wenigen Minuten auch nicht mehr, dass Sebastian der Versicherungsbranche relativ schnell den Rücken kehrte und nach dem Studium lieber zum VfL Gummersbach ins Sportmanagement wechselte. Ähnlich wie die Liebe zur Domstadt zieht sich eben auch der Sport als Konstante durch sein Leben. Und als geselliger Sportler ist die Getränkeindustrie in Köln dann ja auch nicht mehr weit. Wir trinken also so einige Kölsch im Biergarten des “Brauhaus ohne Namen”. Die Holzkonstruktionen unter den Sonnenschirmen verraten bereits, auch hier hat man sich schon auf die Übertragung der EM-Spiele vorbereitet. Auch Sebastian kann sich noch an so einige Länderspiele erinnern, denen er hier mit Freunden und Fremden entgegen gefiebert hat. Und  so dauert es auch nicht besonders lange, bis Sebastian und der Köbes sich schon mit unseren scheinbar reisenden Sitznachbarn bekannt gemacht haben.

Weil es heute hier kein EM-Spiel zu sehen gibt, schaffen wir in der Abenddämmerung den Absprung in die eigenen vier Wände, während sich das BON – wie es von den Kennern nur genannt wird – so langsam mit seiner Stammgästen füllt, obwohl es eigentlich schon den ganzen Abend über nicht leerer geworden zu sein scheint.

Dein erstes Kölsch hast Du wann getrunken?
’98 vielleicht?

Deine Lieblingskölsch Sorte heißt?
Gaffel Kölsch

Das leckerste Kölsch gibt es deiner Meinung nach wo?
Wein- und Bierhaus Vogel, Eigelstein

Wann lässt sich Kölsch am besten trinken?
Am späten Nachmittag mit 3-4 Jungs/Kollegen am Tisch, ohne Anschlusstermine.

Flasche oder Glas?
Glas

Mit was verbindest du Kölsch als erstes?
Die einzige Sprache, die man trinken kann.

Deine schönste Kölscherinnerung?
..da gibt es viele! Aber jeden Tag mit einem Lächeln in die Lieblingsbrauerei zu fahren, ist eine bleibende.

Kölsch: Gaffel Kölsch, 0,2
Wo: Brauhaus ohne Namen

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